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20 Jahre Tête de Moine AOP

  • Bild von links nach rechts: Sébastien Voisard (Direktor der Éditions D+P SA), Martin Siegenthaler (neuer Geschäftsführer der Interprofession Tête de Moine), Pierre Montavon (Fotograf), Jacques Gygax (Präsident der Interprofession Tête de Moine), Olivier Isler (abtretender Geschäftsführer der Interprofession Tête de Moine) und Rémy Chételat (Herausgeber) präsentieren das Buch «Das Universum des Tête de Moine» zum 20-Jahr-Jubiläum der AOP-Zertifizierung. – Stéphane Gerber

 Vor 20 Jahren erhielt Tête de Moine die AOP-Zertifizierung. Dieses Jubiläum feiert die Interprofession Tête de Moine mit der Veröffentlichung eines Buches, das den Meilenstein gebührend anerkennen und andererseits den Beginn eines neuen Kapitels markieren soll.

Mit dem Erhalt der geschützten Ursprungsbezeichnung AOP trat am 8. Mai 2001 auch das entsprechende Pflichtenheft in Kraft. Das Pflichtenheft definiere bis heute unter anderem die klaren Anforderungen an die Produktion, den Respekt der Tradition und eine gute Wertschöpfung, sagte Jacques Gygax, Präsident der Interprofession Tête de Moine, anlässlich der Medienkonferenz zum 20-Jahr-Jubiläum. Weiter würden mit dem Pflichtenheft angemessene Verkaufspreise auf allen Stufen der Verwertungskette, aber auch der Schutz des Produkts sichergestellt.

Seit dem Erhalt des AOP-Zertifikats hat sich die Produktionsmenge des Tête de Moine fast verdoppelt: Während es 1997 noch 1,4 Millionen Käselaibe waren, sind es heute 3,2 Millionen Laibe – das entspricht rund 2700 Tonnen pro Jahr. Obwohl 62 Prozent der Tête-de-Moine-Produktion mittlerweile in 45 Länder exportiert werden, generiert die Verwertungskette immer noch rund die Hälfte des Jahresumsatzes von rund siebzig Millionen Franken in der Ursprungsregion.

Das 20-Jahr-Jubiläum bedeutet für die Interprofession Tête de Moine aber auch Umbruch: Nach 21 Jahren als Geschäftsführer verlässt Olivier Isler die Interprofession Tête de Moine und überlässt den Posten Martin Siegenthaler.

Und die Ziele für den neuen Geschäftsführer sind klar gesteckt: Durch die Erschliessung neuer Märkte ein kontinuierliches, gesundes Wachstum generieren, ohne dabei den hohen Mehrwert für die Partner auf das Spiel zu setzen. Ein weiterer Fokus soll dem Erhalt der Qualität und dem Produktschutz auf dem bisherigen hohen Niveau gelten.

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Quelle: schweizerbauer.ch