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WAPA wählt neues Präsidententeam

Auf der Jahreshauptversammlung Ende März hat die World Apple and Pear Association (WAPA) Dominik Wozniak (Polish Society for Promotion of Dwarf Fruit Orchards) zum Präsidenten für die nächsten zwei Jahre gewählt. Wozniak löst damit Nicholas Dicey aus Südafrika ab. Zum Stellvertreter wurde Jeff Correa von Pears, Direktor des Pear Bureau Northwest ernannt. „Die Zeichen stehen aufgrund von Corona günstig für die Produkte. Deshalb müssen wir als WAPA die Chance nutzen und die zahlreichen Gesundheits- und Umweltvorteile von Äpfeln und Birnen besser kommunizieren“, betont Dominik Wozniak. Im August 2021 feiert die WAPA zudem 20-jähriges Bestehen.

Wie die WAPA weiter erklärt, wird die Prognosfruit 2021 am 5. August 2021 online stattfinden. Das physische Treffen in Serbien wurde auf 2022 verschoben. „Es gibt noch zu viele Unwägbarkeiten bezüglich der sanitären und logistischen Bedingungen, um in diesem Sommer ein physisches Treffen unter guten Bedingungen zu organisieren“, so Philippe Binard, Generalsekretär der WAPA.
Auf der Versammlung wurde auch über die für die Südliche Hemisphäre und die Marktentwicklung der Nördlichen Hemisphäre gesprochen. Insgesamt entwickeln sich die Saisons bei moderaten Ernten zufriedenstellend und mit guten Aussichten für alle Sorten. Covid-19 treibt die Nachfrage weiterhin positiv an. Die Branche erfreut sich in dieser Saison einer guten Fruchtqualität und -größe in den meisten Anbaugebieten, ist sehr widerstandsfähig gegenüber neuen Marktbedingungen und passt seine Marketing- und Werbeaktivitäten (wie z.B. Verkostungen über soziale Medien) an die neuen Kauf- und Verbrauchsmuster an. Bedenken gebe es laut WAPA in Bezug auf den Zugang zu Saisonarbeitern und Containern für die internationale Logistik. Die WAPA-Mitglieder verfolgen Themen wie die indische Forderung nach einer -freien Zertifizierung oder die Notwendigkeit des Zugangs zu Pflanzenschutzmitteln für die Branche in vielen Regionen angesichts neu auftretender Schädlinge und Krankheiten, die insbesondere aufgrund des Klimawandels die Ernten gefährden könnten.


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