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Vögel richtig füttern

  • In Zeiten mit Nahrungsmangel, also vor allem bei geschlossener Schneedecke, , kann die Zufütterung für Kleinvögel eine Überlebenshilfe darstellen, – pixabay

Viele Schweizerinnen und Schweizer füttern im Winter gerne Vögel. Die Fütterung sei für die Vögel oftmals als zusätzliche Nahrungsquelle willkommen, so die Vogelwarte Sempach. Allerdings muss die Fütterung fachgerecht sein.

In Zeiten mit Nahrungsmangel, also vor allem bei geschlossener Schneedecke, Eisregen oder Dauerfrost, kann die Zufütterung für Kleinvögel eine Überlebenshilfe darstellen, wie die Vogelwarte mitteilt.

Am besten fülle man das Futter abends rund 2 Stunden vor der Dämmerung auf, wobei nur so viel Futter eingefüllt werden sollte, dass es für 24 Stunden reicht. Wichtig ist auch die Hygiene, damit Krankheitserreger nicht von Vogel zu Vogel übertragen werden können. Die Vogelwarte rät zu Futterhäusern mit schmalen Krippen oder säulenförmigen Futterautomaten. So gerät kein Kot aufs Futter.

Das Futter sollte möglichst der natürlichen Nahrung der Vögel entsprechen. Für Finken, Sperlinge und andere Vogelarten, die sich von Körnern und Sämereien ernähren, empfiehlt die Vogelwarte Sempach Mischungen mit einem hohen Anteil an Hanfsamen oder Sonnenblumenkernen.

Auch sogenannte Weichfresser, darunter Amsel und Rotkehlchen, fressen an einer Futterstelle. Ihnen kann man Äpfel, Weinbeeren, Haferflocken oder gehackte Baumnüsse anbieten.

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Quelle: schweizerbauer.ch