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Vereinigte Hagel bietet zwei Modelle zur Versicherung von Trockenschäden an

Das Thema Dürre wird mit Blick auf den Klimawandel zukünftig immer beherrschender in der Produktion werden. Um Erzeugern mehr Sicherheit zu geben, bietet die Vereinigte Hagel neben der klassischen Mehrgefahrenversicherung Secufarm® unter dem Namen FarmIndex Dürre eine Versicherung von Trockenschäden an. Diese wurde laut Vereinigte Hagel in enger Abstimmung mit der schaftlichen Praxis passgenau entwickelt.

Die Betriebe können aus zwei Modellen wählen: Die Variante FarmIndex Dürre E steht für eine Entschädigung, die so genau wie möglich dem tatsächlichen Schaden auf dem Feld entsprechen soll. Sie ist damit die einzige Dürreversicherung in Deutschland, die sich an Ertragskennzahlen orientiert. Dürre ist definiert über die nutzbare Feldkapazität und berücksichtigt damit bereits auch Niederschlagsdefizite aus dem Winter. Die Höhe der Entschädigung hängt neben weiteren Parametern von den durchschnittlichen Landkreiserträgen der versicherbaren Kulturen ab.
FarmIndex Dürre N steht für eine pauschale Entschädigung ohne Berücksichtigung weiterer Faktoren. Dürre wird über ein sogenanntes Niederschlagsraster des Deutschen Wetterdienstes ermittelt. Als Standort für die Niederschlagsdaten kann der seinen Betrieb oder jeden anderen Punkt auf oder in der Nähe seiner Flächen wählen. Ist in einem gleitenden Zeitraum von acht Wochen während der Vegetationszeit der vereinbarte Niederschlagswert unterschritten, kommt es automatisch zur Auszahlung – unabhängig von Ertragsdaten. Der versicherte kann damit wählen, ob er eine Entschädigung möchte, die seinen konkreten Schaden so genau wie möglich abbildet und auch regionale Faktoren wie Bodenbeschaffenheit, einzelne Hitzetage oder ein bereits bestehendes Niederschlagsdefizit einbezieht oder ob er lieber eine Entschädigung möchte, deren Auszahlung allein von dem gefallenen Regen während der Vegetationszeit abhängt.
„Wir glauben, dass e selbst am besten wissen, welche Variante für ihren Betrieb und die individuellen Bedürfnisse die richtige ist. Eines ist sicher: Staatliche ad hoc-Hilfen wird es in Zukunft nicht mehr geben. Immer mehr Bundesländer setzen deshalb auch auf eine Förderung der Mehrgefahrenversicherungslösung – so wie mehr als zwei Drittel aller EU-Mitgliedsstaaten“, heißt es von Vereinigte Hagel abschließend.


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