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Valencia: Übermäßiger Regen verursacht Schäden bei Steinobst und Citrus

Der kälteste April der vergangenen Jahre im Land Valencia mit einer 24-tägigen Kombination von lang anhaltendem Regen und Sonnentagen verursacht jetzt nach Informationen der Agraorganisation Ava-Asaja bei zahlreichen Kulturen schwere Schäden in Form von direkten verlusten, Pilzbefall und auch Arbeitsverzögerungen. Das könnte zu Vermarktungsschwierigkeiten führen.

Die Organisation weist darauf hin, dass Steinobst durch den anhaltenden Regen am stärksten betroffen ist. Die Früchte befinden sich in einem fortgeschrittenen Reifestadium und die frühesten Sorten stehen schon in voller . Paraguayos, Aprikosen, Nektarinen und Pfirsiche, die vor wenigen Tagen noch hervorragend aussahen, sind jetzt durch das  schnelle Wachstum und dem anschließende „Cracking“ nicht mehr vermarktbar. Daneben begünstigt die anhaltende Feuchtigkeit den Pilzbefall. Der Produktionsausfall beträgt in einigen Fincas bis zu 90 %. Damit machen die atypischen Wetterbedingungen im letzten Abschnitt der Entwicklungsphase  die diesjährigen vielversprechenden Erwartungen der valencianischen Obstbranche nach drei schlechten Kampagnen zu nichte, so AVA-ASAJA.
 
Bei Citrus hat die Agraroganisation die ersten Regenprobleme bei der Blüte und dem Fruchtansatz festgestellt. Nach einer üppigen Blüte ist bereits eine beträchtliche Blütenmenge aufgrund von Botrytis verfault, was zu einer Produktionsminderung führen könnte. Um die Früchte zu kräftigen, sehen sich die Citrusproduzenten gezwungen, zusätzliche Behandlungen durchzuführen, was zu Mehrkosten führt.
Auch andere Produktion haben unter den Wetterbedingungen im April gelitten, u.a. Kartoffeln, Erdmandeln und Reis. Ava-Asaja/d.s.

Foto: Ava-Asaja

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