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Süddeutschland: 57% der Bauern im Nebenerwerb

  • In Baden-Württemberg haben juristische Rechtsformen an Bedeutung gewonnen. – lid

In Baden-Württemberg haben die Bauern 2020 vorwiegend im Nebenerwerb gewirtschaftet. Nach aktuellen
Daten des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg belief sich die betreffende Zahl der Betriebe auf 22’102. Das waren 57 % aller Höfe in dem Bundesland.

Die Zahl der Haupterwerbsbetriebe beziffern die Statistiker indes auf lediglich 12’112. Auf sie entfielen aber 641’131 ha und damit 46% der landwirtschaftlich genutzten Fläche (LF), während die Nebenerwerbsbetriebe
417’868 ha oder 30% der LF auf sich vereinten.

Wie das Landesamt weiter erklärte, gab es im vergangenen Jahr ausserdem 4’871 landwirtschaftliche Betriebe, die als Personengesellschaften und -gemeinschaften sowie als juristische Personen insgesamt 349’000 ha LF bewirtschafteten. Diese Rechtsformen hätten in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen.

In dieser Gruppe dominierten die Gesellschaften bürgerlichen Rechts (GbR) mit einem zahlenmässigen Anteil
von 82%. Das von ihnen bewirtschaftete Areal vergrösserte sich seit 2010 um 59% auf 309’724 ha LF. Das waren 89 % der nicht von Einzelpersonen oder Ehepaaren bewirtschafteten Fläche.

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Quelle: schweizerbauer.ch