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Südafrika will Citrus-Exporte in die EU teilweise einstellen

Ab dem 12. September sollen Citrusfrüchte aus bestimmten Regionen des Landes nicht mehr in die EU exportiert werden. Nach diesem Datum werden deshalb auch keine Citrusfrüchte der betroffenen Sorten und Produktionsregionen mehr von der Zertifizierungsstelle PPECB kontrolliert.

Wie Südafrika-Korrespondent Fred Meintjes berichtet, hat der Katastrophen-Ausschuss der Citrus Growers‘ Association (CGA) die Regierung um dieses Vorgehen gebeten, um eine verantwortungsvolle und nachhaltige Risikominderung der Branche in Bezug auf den Black Spot-Erreger (CBS) zu demonstrieren.
Die Black Spot-freien Gebiete des West- und Nordkaps sowie die risikoarmen Anbaugebiete Gamtoos und Katriver im Ostkap sind von der Regelung ausgenommen, ebenso wie Mandarinen und anderes Softcitrus. „In der Vergangenheit hat die südafrikanische Citrusbranche gelegentlich freiwillig bestimmte Exporte ausgesetzt, um ein mögliches Vorkommen von Black Spot am Ende der Saison zu begrenzen und die langfristige Nachhaltigkeit des EU-Marktes zu schützen“, heißt es in einer Erklärung dazu. Die Erfahrung habe gezeigt, dass Black Spot-Fälle gegen Ende der Saison zunehmen, vor allem bei Valencia-Orangen.

Foto: Louise Brodie

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