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Südafrika: Unruhen wirken sich auf Fruchtexporte aus

In KW 27 sind Teile Südafrikas im Chaos versunken, als es in der südafrikanischen Provinz KwaZulu-Natal sowie in Teilen der Provinz Gauteng zu Lebensmittelunruhen, großflächigen Plünderungen und Brandstiftungen gekommen ist. Der Polizei ist es bislang nicht gelungen, die weit verbreiteten Plünderungen einzudämmen. Entstanden sind Schäden in Milliardenhöhe. Die Unterbrechung der Lieferkette und der Häfen wird auch die Exporte beeinflussen.

Der Hafen von Durban ist Südafrikas größter Ausgangshafen für Fruchtexporte und derzeit nicht betriebsbereit, da die Menschen nicht zur Arbeit kommen können. Darüber hinaus wurde der Eisenbahnverkehr, der Citrusfrüchte aus den Produktionsregionen im Norden des Landes zum Hafen transportiert, von Transnet eingestellt. Die Citrusbranche befindet sich derzeit mitten in der Hauptsaison. Nach Schätzungen sind Exporte im Wert von 592 Mio Rand bedroht. Justin Chadwick, CEO der South African Citrus Growers‘ Association (CGA), hat angekündigt, dass größtenteils weiter get und Früchte verpackt werden, da es unmöglich ist, diesen Prozess ohne Verluste zu stoppen. Während die Avocado-Saison ebenfalls in vollem Gange ist, ist diese Branche weniger betroffen, da der Großteil der Exportlieferungen über den Hafen von Kapstadt verschifft wird. Louise Brodie

Foto: AFP

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