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Sonntag zu: Hofläden befürchten Umsatzeinbussen

  • Hofläden dürfen bis auf Weiteres am Sonntag nicht öffnen. – Olivier Ruprecht

Der Bundesrat hat wegen der Corona-Pandemie die Massnahmen verschärft. So will er eine Überlastung des Gesundheitswesens verhindern. Die neuen Regeln gelten auch für Hofläden.

Das gesellschaftliche Leben in der wird über die Festtage  heruntergefahren: Restaurants müssen ab 19.00 Uhr schliessen, Läden auch an Sonn- und Festtagen. Mit Ausnahme der Gastrobetriebe müssen die Einrichtungen auch an Sonn- und Feiertagen geschlossen bleiben. Die neuen Massnahmen sind momentan bis am 22. Januar 2021 befristet.

Bediente und unbediente Hofläden

Die neuen Regeln gelten auch für die bediente und unbediente Hofläden, wie der er Bauernverband (SBV) auf seiner Website schreibt. Seit dem 12. Dezember müssen Läden und Märkte grundsätzlich zwischen 19.00 Uhr und 6.00 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen geschlossen sein.

Die neuen Massnahmen sind auch für den Verkauf von Weihnachtsbäumen gültig. Märkte müssen generell draussen stattfinden. In Hallen oder sonst in Innenbereichen sind sie untersagt, hält der SBV fest. Zudem muss pro Besucher eine Fläche von 4m2 zur Verfügung stehen.

Schlachtviehmärkte sind weiterhin erlaubt. Seit den Entscheiden vom November müssen sie aber zwingend draussen stattfinden. Indoor-Märkte sind aktuell nicht möglich.

Schliessung kontraproduktiv

Die Bauern trifft die Schliessung teilweise hart. Urs Bryner, Hofladenbetreiber aus Othmarsingen, macht sagte gegenüber dem TV-Sender TeleM1, dass er am Sonntag zwischen 10 und 15 Prozent seines Umsatzes erziele. Ob sich die Einkäufe auf den Samstag verlagern, sei ungewiss. 

Der Aargauer Bauernverbandspräsident Alois Huber erachtet die Schliessungen am Sonntag als kontraproduktiv. «Die Leute kommen in den Zeiten, in denen du offen hast», erklärt gegenüber dem TV-Sender. Corona-technisch sei das wahrscheinlich kein Vorteil.

Das gilt es zu beachten

Die Hofläden müssen die Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit einhalten. Dazu gehört eine weite Maskenpflicht. Weiter gelten die Hygienemassnahmen wie gründlich Händewaschen, Hände nicht schütteln sowie genügend Abstand zu anderen Personen sicherstellen. Das kann weiter heissen, die Anzahl Kundinnen und Kunden zu begrenzen, die gleichzeitig im Laden sind. sbv

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Quelle: erbauer.ch