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Snack5: Wie lässt sich der O+G-Konsum weiter steigern?

Was die Menschen davon abhält und was sie motiviert, mehr Gemüse und Obst einzukaufen und zu essen, hat die EU-Kampagne Snack5 – Europa genießt Obst und Gemüse – in einer aktuellen Studie mit insgesamt 1.659 Teilnehmenden in Deutschland und Österreich untersucht.

Nur bei rund 14 % der Befragten in Deutschland (16,8 % in Österreich) kommen Gurken, Cocktailtomaten oder andere Gemüseklassiker auf den Frühstückstisch. Kaum 20 % der Befragten geben an, dass sie Gemüse über den Tag verteilt zwischen den Hauptmahlzeiten snacken. Für fast 60 % der Befragten in Deutschland (68,8 % in Österreich) ist Obst ein beliebter Nachmittagssnack.
Wenn Gemüse als Snack oder zum Frühstück noch nicht in den Ernährungsgewohnheiten der Menschen verankert ist, fehlt es womöglich nicht nur an Information, sondern auch an entsprechenden Angeboten – z.B. in der Gemeinschaftsverpflegung, am Arbeitsplatz oder in der Schule, durch die sich die Ernährungsgewohnheiten verändern könnten.

Die Snack5-Studie zeigt, dass die Verzehrgründe vielfältig sind. Dass O+G gut schmecken, steht dabei auf Platz 1 (74 % der Befragten in Deutschland, 75 % in Österreich). Gleich danach folgen die Wirkung auf die Gesundheit sowie die Tatsache, dass es sich dabei um frische, unverarbeitete Lebensmittel handelt. Man kann damit Gerichte von guter Qualität kochen, Abwechslung in den Speiseplan bringen, damit gut für die Gesundheit der Familie sorgen, die regionale unterstützen und sich einfach ein gutes Lebensgefühl verschaffen.
Was hält die Menschen davon ab, im Alltag mehr O+G zu essen? Dass es „schnell verdirbt“, wird am häufigsten genannt (37 % in Deutschland und Österreich). Auf Platz 2 folgen „hohe Preise“. In beiden Ländern sagen weniger als 5 %, dass O+G nicht zu ihrem Ernährungsstil passen. Deutlich mehr geben aber zu, dass sie im Moment der Entscheidung schlicht und ergreifend nicht daran denken, dass sie auch O+G essen könnten, dass es nicht zu ihren gewohnten Routinen gehört (19,9 % in Deutschland, 18,7 % in Österreich).

Auf die Frage, was sie sich beim Einkauf von O+G am PoS wünschen, fast die Hälfte aller Befragten (48,2 % in Deutschland, 39,6 % in Österreich) „mehr Probierstände“.
Verbraucher*innen in Deutschland achten beim Einkauf von Gemüse und Obst zuallererst auf Frische und Geschmack. An dritter Stelle wird nicht etwa der Preis genannt, sondern Regionalität und Saisonalität der Früchte (56 %). In Österreich steht dieser Aspekt mit 65 % der Nennungen bereits auf Platz 2 vor „Herkunft“ (61 %).

Foto: Servicebüro Snack 5

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