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Mutterkuh Schweiz: Wolfs-Anpassungen reichen nicht

  • Mutterkühe und Rinderherden reagierten nach einem Wolfskontakt teils aggressiv, schreibt Mutterkuh . – Monika Gerlach

Für Mutterkuh ist die Revision der Jagdverordnung ein Schritt in die richtige Richtung. Die Anpassungen genügten aber nicht, um die Konflikte zu reduzieren.

Die stark wachsende Wolfspopulation könne mit diesen Massnahmen nicht in genügendem Rahmen reguliert werden, schreibt Mutterkuh in einer Mitteilung.

Neu müssten auch Rindviehbetriebe einzelne Risse von Kälbern hinnehmen. Die grösste Unberechenbarkeit seien aber Rinderherden, welche nach einem Wolfkontakt sehr unruhig seien und teilweise aggressiv gegen betreuende Personen und Wandernde reagierten. Dies beunruhige die Mitglieder von Mutterkuh und es stelle sich eine grosse Verunsicherung ein.

Ohne Regulation der Wolfsbestände werde sich eine Entflechtung von Wander- und Bikewegen in Wolfsgebieten bei Rinderherden aufdrängen, so Mutterkuh . Das verursache einen grossen Aufwand und werde teilweise auf Unverständnis bei Wandernden stossen.

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Quelle: erbauer.ch