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Moskau plant höhere Getreideexportquote

  • Dank Klimawandel wird Sibirien zu einem Weizenanbaugebiet – Barbara Schwitter

Russlands schaftsministerium will die Exportquote für , die am 15.Februar 2021 in Kraft treten und bis zum Ende der Vermarktungssaison gelten soll, auf 17,5 Mio. t erhöhen.

Ursprünglich war das betreffende Kontingent auf 15 Mio. t bemessen. Wie das Agrarressort am Ende November in Moskau erklärte, soll so einem Anstieg der im Binnenmarkt vorgebeugt werden.

Allerdings müsse das Vorhaben noch vom Aussenhandelsministerium- und anderen Behörden geprüft und genehmigt werden. Der Chefanalyst des russischen Logistikunternehmens Rusagrotrans, Igor Pavenskij, hält die Massnahme nach einem Bericht der Nachrichtenagentur «Interfax» allerdings für unnötig, weil das Exportpotential von russischem Weizenwegen der in diesem Jahr sehr umfangreichen Ernteextrem hoch sei.

Unterdessen prognostizierte der Generaldirektor des Forschungsinstituts für Agrarmarktkonjunktur (IKAR), Dmitrij Rylko, gegenüber dem Fachmagazin «Agroinvestor», dass nun die Verkaufsbereitschaft der exporteure als Reaktion auf die geplante Quotenerhöhung steige.

In der Folge dürften die kurzfristig nachgeben, so der Fachmann. Auch der Vizepräsident der Russischen union (RZS), Alexander Korbut, geht davon aus, dass sich die Verkäufe russischer Ware am Weltmarkt nun beschleunigen dürften.

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Quelle: schweizerbauer.ch