Anzeige
 

LEH: „Kain und Abel 2.0“ oder einfach nur cleveres Marketing?

So mancher zeigt sich dieser Tage leicht verwirrt über die neue Plakatwerbung von Edeka. Denn der Redensart nach scheint die Gruppe keine Verwandten zu kennen und schießt gegen die Unternehmenstochter. Das zweiteilige Plakat greift den Werbespruch „Dann geh doch zu Netto“ mit der Aussage „Ungünstig: Dann gehst du zu Netto, aber findest nicht alles“ auf. Darunter ist zu lesen: „Günstig: Alles günstig bei Edeka bekommen“.

Bei und twitter heißt es da z.B. von den n: „Machen die da Werbung gegen sich selbst?“, „Hey, warum disst du deine Tochter plötzlich auf Plakaten?“ oder „Das ist eine Kriegserklärung unter Geschwistern“. Wollen wir die Kirche mal im Dorf lassen. Es ist doch schwer davon auszugehen, dass Edeka mit dem Marketing-Gag einfach ein bisschen provozieren und Aufmerksamkeit erzielen will. Eine „Kain und Abel-Tragödie“ bahnt sich da sicherlich nicht an. In den vergangenen Jahren haben die Lebensmitteleinzelhandelsunternehmen schließlich immer wieder gezeigt, dass eine gute Portion Humor Teil ihrer Angebotspalette ist. Der richtete sich zwar bisher gegen Mitwettbewerber oder Marken. Aber wofür hat man schließlich Familie? Und die Retourkutsche ließ, wie bei der Konkurrenz auch, nicht lange auf sich warten: Auf Instagram und postet Netto „Hast du schon die neuen Plakate von Edeka gesehen? Da lachen nicht nur wir uns schlapp.“ Dazu ein Bild von einer Katze, die vor Lachen kaum an sich halten kann und der Satz: „Wenn Edeka behauptet, günstiger als Netto zu sein.“ c.w.


ganzen Artikel lesen ▸