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Katalonien: Zwischen 70 Prozent und 85 Prozent der Steinobstproduktion durch Frost verloren

Der Unternehmensverband für katalanisches , Afrucat/Lleida, hat Anfang der KW 19 gegenüber der katalanischen Ministerin für Klimaschutz, Ernährung und ländlichen Raum, Teresa Jordà, seine Besorgnis über die Situation zum Ausdruck gebracht, in der sich die katalanischen anbaugebiete aufgrund der Fröste in der kommenden Saison befinden. Der Verband bezifferte die Fixkosten, die die Unternehmen in dieser Saison zu tragen haben, auf etwa 20 Mio Euro bis 30 Mio Euro, obwohl einige die Vorteile der Kurzarbeit nutzen werden und andere sogar geplant haben, ihre Betriebe während der Sommersaison zu schließen.

Nach ersten von Afrucat erhobenen Daten und in Erwartung, die endgültige Ernteschätzung der kampagne 2022 analysieren zu können, die in Kürze veröffentlicht wird, werden zwischen 70 % und 85 % der gesamten katalanischen Steinproduktion nicht geerntet. Bei Äpfeln werden es 35 % bis 40 % und bei Birnen 15 % bis 20 % sein.

Manel Simon, Generaldirektor von Afrucat erklärte: „Seit über 40 Jahre haben wir keinen so verheerenden Frost wie in dieser Saison erlebt. Die Produktionsverluste werden historisch sein. 85 % der bäume sind zwar versichert und werden einen Rückerlös erhalten, aber die Unternehmen werden nur die variablen Kosten senken können, die sich aus der Nichtbearbeitung der Früchte ergeben. Es gibt eine Reihe von Fixkosten wie Abschreibungen, Darlehensrückzahlungen, Instandhaltung der Anlagen und durchzuführende Zertifizierungen, die bezahlt werden müssen.  Darüberhinaus gibt es eine Reihe von strategischen Mitarbeitern, die nicht in die vorgesehene Kurzarbeit gehen können.“

Die Präsidentin von Afrucat, Montse Baró, betonte die Notwendigkeit, die Unternehmen zu unterstützen, um sicherzustellen, dass niemand zurückbleibt und die Gefahr von Betriebsschließungen vermieden wird.
Afrucat hat der Ministerin ein Unterstützungsmodell für die nicht flexiblen Fixkosten vorgelegt, das in Form von Beihilfen aufgrund höherer Gewalt in den produktiven Betriebe umgesetzt werden soll. Der Vorschlag wurde positiv aufgenommen. Afrucat/d.s.

Foto: Afrucat

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