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Italien: Erster Schritt in Richtung nachhaltiger Warentransport

Zu verdanken ist das der Partnerschaft zwischen dem Seespediteur Mcs, dem Logistikdienstleister Medlog und dem Bahnunternehmen Medway (Tochtergesellschaft von Mcs, die seit Januar 2020 im Geschäft ist).

Allein im Jahr 2020 gelang dem Netzwerk der Sprung von null auf 1.000 Güterzüge für den Containertransport. Die Kooperation vernetzt Häfen (Genua, La Spezia, Livorno, Ravenna und Triest) und Binnenterminals (Güterverkehrszentren in Rivalta Scrivia bei Alessandria sowie in Modena, Bologna, Mailand, Brescia, Verona und Padua), um die Intermodalität und Effizienz des ein- und ausgehenden Güterverkehrs zu steigern. Die bisherigen Resultate berechtigen zur Zuversicht und ermöglichen dem neuen Netzwerk, das ehrgeizige Ziel einer Vervierfachung des Frachtvolumens binnen 2021 zu erreichen.
Das Projekt will eine Synergie zwischen den wöchentlichen Güterzügen von Medlog Italia und den 10.200 Lkw-Fahrten erzeugen. Jede Woche werden auf dem Landweg 15.000 TEU (Anm. d. Verf.: Zwanzig-Fuß-Standardcontainer, standardisierte Einheit zur Zählung von ISO-Containern, die einem Platzbedarf von insgesamt ca. 38 Kubikmetern entspricht) transportiert. Den Berechnungen der Partner zufolge entfielen dank dem neuen intermodalen Logistikservice innerhalb eines Jahres schon 25.000 Lkw-Fahrten.
Um das für 2021 gesteckte Ziel zu erreichen, sollen 4.000 Güterzüge eingesetzt werden, das sind 100.000 auf der Schiene transportierte Container und 100.000 Lkw-Fahrten weniger. Medway Italia hat daher eine Bestellung beim kanadischen Schienenfahrzeughersteller Bombardier aufgegeben, um bis 2022 über neun Lokomotiven, davon sechs eigene, zu verfügen. Ncx Drahorad/Raffaella Quadretti

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