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Hortgro/Südafrika: Pflaumen-Branche steht am Scheideweg

Herausforderungen gab es in den vergangenen fünf Jahren viele zu bewältigen, so Jacques du Preez, Markets and Trade Manager bei Hortgro. „Wenn sich die Denkweise von Importeuren, Händlern, Einzelhändlern und n im Hinblick auf den ständigen Wettlauf um den niedrigsten Preis nicht radikal ändert, wird die Pflaumen-Branche zu einem Schatten ihres früheren Selbst verkommen.“ Du Preez warnte, dass die Auswirkungen auf die ländlichen Gebiete und die mit der Pflaumen-Branche verbundenen Arbeitsplätze katastrophal sein könnten.

„Was eine außergewöhnliche Saison für die hätte sein sollen, hat sich in das genaue Gegenteil verwandelt.“ Nach Schätzungen von Hortgro lag der Ertrag pro Karton bei Pflaumen in der Saison 2020/21 um 30 % bis 40 % niedriger als im Vorjahr.
„Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem wir einen Quantensprung bei den Preisen brauchen, um den Erzeugern nachhaltige Erträge zu sichern. Einzelhändler und müssen begreifen, dass die Preise für und Gemüse mit den ständig steigenden Produktions- und Compliance-Kosten Schritt halten müssen. Die Pflaumen-Erzeuger können die kommende Saison auf Grundlage der Erträge der Saison 2020/21 einfach nicht überleben. Wir können keine Preissenkungen akzeptieren. Vielmehr müssen die Preise deutlich angehoben werden, um die realen Kostenstrukturen zu kompensieren.“
Die Kosten in der Produktions- und Logistikkette werden laut Hortgro deutlich steigen. In der Seefracht werden sie um 30 % bis 50 % zulegen, bei den Transporten nach UK um 40 %, für Düngemittel und um 20 % bis 30 %, für um 16 %, die Löhne wachsen um 15 % an und im Bereich Verpackung wird ein Plus von 10 % bis 15 % erwartet.

Foto: Louise Brodie

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