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HHLA PLT Italy geht planmäßig an den Start – Ausbau zu südlichem Knotenpunkt

Die angekündigte Übernahme von 50,01 Prozent durch die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) am Multifunktions-Terminal „Piattaforma Logistica Trieste” (PLT) im italienischen Seehafen Triest wurde zum 7. Januar 2021 vollständig vollzogen. Die Umschlaganlage firmiert künftig unter dem Namen HHLA PLT Italy und wird voraussichtlich im Februar den erweiterten aufnehmen, so HHLA.

Die Terminalanlage liegt innerhalb der Freihafenzone von Triest und verfügt über eine Gesamtfläche von 27 ha. Im Süden entsteht das neue Herzstück des Terminals, an dem künftig Container- und RoRo-Verkehre abgefertigt werden sollen. Die Flächenherrichtung sowie die systemischen, technischen und personellen Voraussetzungen wurden geschaffen. Für den RoRo-Umschlag steht eine Rampe mit einer Breite von 35 m zur Verfügung, um die neueste Generation von im Mittelmeer eingesetzten RoRo-Schiffen abzufertigen. Der Containerumschlag soll seeseitig mit Hafenmobilkränen und im Lager mit Reach Stackern erfolgen. Für den Lagerumschlag wurden zusätzlich zum bestehenden Umschlaggerät vier öko-effiziente Reach Stacker geordert.
Die strategisch günstige Lage des Adria-Hafens Triest biete im Hinterlandverkehr sehr gute Wachstumspotenziale, heißt es von HHLA. Der Multifunktions-Terminal verfüge über einen eigenen Bahnanschluss. Zudem verbinde die HHLA-Bahntochter Metrans den Hafen von Triest bereits mit ihrem europäischen Intermodel-Netzwerk. Als nördlichster Hafen im Mittelmeer ist Triest das südliche Tor für Zentral- und Osteuropa. Die HHLA positioniert sich mit HHLA PLT Italy in einem wachstumsstarken Markt, der gute Entwicklungsmöglichkeiten bietet, um an neuen und sich verändernden Ladungsströmen zu partizipieren und diese aktiv mitzugestalten. „Gemeinsam mit unseren italienischen Partnern und der Belegschaft wollen wir HHLA PLT Italy zu einem bedeutenden südlichen Knotenpunkt innerhalb unseres Hafen- und Intermodal-Netzwerks ausbauen“, so Angela Titzrath, Vorstandsvorsitzende der HHLA.

Foto: Maxar Technologies/2020 TerraMetrics/2020 Google/Data: SIO, NOAA, U.S. NAVY, NGA, GEBCO/HHLA

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