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Hanfanbau ist ein Wachstumssegment

  • Laut BLE dürfen zugelassene Nutzhanfsorten seit 1996 wieder angebaut werden, allerdings nur von lichen Betrieben und auch nur dann, wenn der Gehalt an Tetrahydrocannabinol (THC) – das ist der in den Blüten enthaltende psychoaktive Wirkstoff – nicht über 0,2 % liegt. – Wesley Pacheco Calixto/ flickr

Der Anbau von Nutzhanf in Deutschland erfreut sich bei den Landwirten einer immer grösseren Beliebtheit. Wie die Bundesanstalt für und Ernährung (BLE)  mitteilte, ist nach vorläufigen Daten die Zahl der lichen Produzenten in diesem Jahr gegenüber 2020 um 172 oder rund ein Viertel auf 863 Betriebe gestiegen.

Gleichzeitig würde die Anbaufläche um 1 082 ha oder gut 20 % auf 6 444 ha erweitert. Bundesweit die meisten Hanfanbauer gibt es mit 254 Betrieben in Bayern, die dort 843 ha bewirtschaften. Die grösste Produktionsfläche ist jedoch in Niedersachsen mit 1 555 ha zu finden, auf der 173 Unternehmen die Sonderkultur anbauen. Flächenmäßig auf den vorderen Plätzen liegen auch Mecklenburg-Vorpommern mit 642 ha, Sachsen-Anhalt mit 613 ha und Thüringen mit 525 ha.

Laut BLE dürfen zugelassene Nutzhanfsorten seit 1996 wieder angebaut werden, allerdings nur von lichen Betrieben und auch nur dann, wenn der Gehalt an Tetrahydrocannabinol (THC) – das ist der in den Blüten enthaltende psychoaktive Wirkstoff – nicht über 0,2 % liegt. Die Bundesanstalt ist dabei ausschliesslich für die Kontrolle der Einhaltung der zulässigen THC-Gehalte der angebauten Nutzhanfsorten zuständig.

Jeder Betrieb muss deshalb den Anbau bei der BLE und bei dem zuständigen Bundesland anmelden. Darüber hinaus muss der Blütebeginn der BLE mitgeteilt werden, die daraufhin mit einem Prüfdienst Proben vor Ort zur Bestimmung des THC-Gehalts nimmt. Mit der des Nutzhanfs darf wiederum erst begonnen werden, wenn die BLE diese freigibt. AgE

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Quelle: schweizerbauer.ch