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Gemüsering: Einreise-Stopp für Saisonarbeitskräfte hat desaströse Folgen

Durch diese Maßnahme werde die Versorgung des deutschen Marktes mit frischem Obst und Gemüse massiv gestört, und dies in einer Phase, in der auch die Versorgung mit importierter Ware nicht oder nur teilweise gesichert ist, so die Gemüsering Stuttgart GmbH in Person von Geschäftsführer Thorsten Beckmann und dem Leiter Qualitätsmanagement Dr. Thorsten Strissel in einem Brief an verschiedene Bundes- und Landesministerien sowie weitere nationale Entscheidungsträger.

Zudem seien die wirtschaftlichen Folgen für die Erzeugerbetriebe existenzbedrohend. „Ein Ausfall oder teilweiser Ausfall der würde einen massiven wirtschaftlichen Schaden nach sich ziehen. Schon jetzt haben sich die Kosten der Produktion durch die komplexeren Betriebsabläufe aufgrund der zusätzlichen Hygieneanforderungen und die Knappheit an Arbeitskräften deutlich erhöht“, so die Einschätzung des Obst- und Gemüsevermarkters. Ein Ersatz durch Arbeitskräfte aus dem Inland werde das Problem, wenn überhaupt, nur ansatzweise lösen können.

Aus diesem Grund solle das Einreiseverbot aufgehoben oder zumindest angepasst werden. „Eine zweiwöchige Quarantäne nach der Einreise mit anschließendem Test zu Sicherstellung der Infektionsfreiheit würde eine Gewissheit schaffen, dass auf diesem Wege kein Risiko in unser Land gelangt. Dies würde zwar weitere Kostensteigerungen nach sich ziehen, wäre aber in der Abwägung dennoch einem kompletten Einreise-Stopp vorzuziehen.“


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