Anzeige
 

Freshfel Europe: Gemeinsame paneuropäische Initiative zum ökologischen Fußabdruck nötig

Eine solche Initiative wird es der Lieferkette ermöglichen, dass ihre Nachhaltigkeitsbemühungen in Standards und in der Farm-to-Fork-Strategie-Debatte besser anerkannt werden, basierend auf den vereinbarten Products Environmental Footprint Category Rules (PFEFCR), so Freshfel Europe.

Es sei dringend notwendig, voranzukommen und gemeinsam eine Strategie für die Branche zu entwickeln, die die verschiedenen Aspekte des oft komplexen Themas des ökologischen Fußabdrucks behandele. Der Aufbau einer harmonisierten Methodik, das Sammeln von generischen und sekundären Daten für Produkte sowie die Etablierung eines benutzerfreundlichen Umweltfußabdruck-Tools sind der Schlüssel für Unternehmen, um zu garantieren, dass ihre eigenen Berechnungen mit anderen in der Lieferkette vergleichbar sind und dass sie Geschäftspartnern konsistente Daten zur Verfügung stellen können, heißt es weiter. Der Generaldelegierte von Freshfel Europe, Philippe Binard: „Freshfel Europe schärft das Bewusstsein für den ökologischen Fußabdruck und fungiert als Katalysator für kollektive Maßnahmen. Dies wird die Verbreitung von Lösungen verhindern, die am Ende zu unnötigen Kosten und Verwirrung führen.“ Mehr denn je verlangen Einzelhändler Informationen zur Umweltleistung, und die Lieferkette muss diese bereitstellen, um auf das Bewusstsein der für Nachhaltigkeitsaspekte zu reagieren, das zunehmend die Kaufentscheidungen bestimmt. Investoren sind zudem zunehmend bereit, Unternehmen mit klar nachweisbaren Nachhaltigkeitsambitionen finanziell zu unterstützen, so Binard. Nicola Pisano, Direktor für Nachhaltigkeit und Gesundheit bei Freshfel Europe: „Der Fortschritt in diesem Projekt wird Freshfel Europe-Mitgliedern helfen, besser auf die Ambitionen des europäischen Green Deal, der Farm to Fork-Strategie und des Aktionsplans für die Kreislaufwirtschaft zu reagieren, um ‚grüne Forderungen‘ zu untermauern, neben anderen EU-Gesetzesvorschlägen, die in der Pipeline sind, wie z.B. ein EU-Rahmenwerk für die Kennzeichnung nachhaltiger , das bis 2024 erwartet wird.“


ganzen Artikel lesen ▸