Anzeige
 

Erneuerbare Energie: Vor allem soll Photovoltaik profitieren

  • Der Ausbau der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien soll weiter verstärkt werden, allem voran bei der Sonnenenergie.  – zvg

Im laufenden Jahr sind in der Schweiz kleine und grosse anlagen mit insgesamt 387 Millionen Franken unterstützt worden. Die Warteliste für Einmalvergütungen für kleine anlagen (KLEIV) bis 100 kW kann dadurch abgebaut werden. 

Insgesamt erhalten 2020 rund 20›000 Anlagen eine KLEIV. Die Auszahlungen hierfür betragen insgesamt 130 Millionen Franken.

Der Ausbau der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien soll weiter verstärkt werden, allem voran bei der Sonnenenergie, schreibt das Bundesamt für Energie (BFE) in einer Mitteilung vom Donnerstag. So stünden im kommenden Jahr für die Förderung der total 470 Millionen Franken zur Verfügung. Damit könne erstmals die Warteliste für Einmalvergütungen für anlagen komplett abgebaut werden.

2021 stehen für die KLEIV 270 Millionen Franken zur Verfügung. Die KLEIV könne so voraussichtlich für alle Anlagenbetreiber ausbezahlt werden. Das betreffe voraussichtlich 25‘000 Anlagen mit einer Leistung von etwa 330 Megawatt (MW).

Fördervolumen 257 Millionen Franken

Mit dem neuen Energiegesetz, das seit dem 1. Januar 2018 in Kraft ist, gibt es die Einmalvergütung auch für grössere anlagen (GREIV) mit einer Leistung zwischen 100 kW und 50 MW. Seit Februar 2020 ist die Warteliste für die GREIV-Anmeldungen abgebaut, wie das BFE schreibt.

Das Fördervolumen 2020 für die GREIV betrage rund 257 Millionen Franken, demnach erhalten rund 2400 Anlagen mit einer Leistung von 713 MW eine Zusage. 2021 stehen für die GREIV rund 200 Millionen Franken zur Verfügung, wie das BFE schreibt.

Weiter wurden im laufenden Jahr 147 anlagen mit einer Leistung über 100 kW (total 41 MW) in das Einspeisevergütungssystem (KEV) aufgenommen. Die KEV-Warteliste bei der sowie bei den übrigen Technologien werde nicht mehr weiter abgebaut.

9 Prozent des Verbrauchs

Im laufenden Jahr wurden laut BFE rund 22‘400 neue Anlagen zur Stromproduktion aus erneuerbaren Energien gefördert. Total seien über 85›000 geförderte Anlagen in Betrieb, die knapp 9 Prozent des schweizerischen Verbrauchs produzieren. Erstmals seit 2008 konnte die Warteliste vollständig abgebaut werden.

Für die Förderung der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien, Stromeffizienzmassnahmen und Gewässersanierungen bezahlen die Schweizer Stromkonsumentinnen und -konsumenten seit 1. Januar 2018 einen Netzzuschlag von 2,3 Rappen pro Kilowattstunde. Das Geld fliesst in den Netzzuschlagsfonds, aus dem verschiedene Fördermassnahmen finanziert werden.

sda/trm,om

The post Erneuerbare Energie: Vor allem soll profitieren appeared first on Schweizer Bauer.

ganzen Artikel lesen ▸

Quelle: schweizerbauer.ch