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D: Tiefster Schweinebestand seit 25 Jahren

  • Immer mehr geben angesichts geringer Nachfrage und niedriger Preise für die Schweinehaltung auf. – Monika Gerlach

Zum Stichtag am 3. November 2021 wurden in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen 23,6 Mio. Schweine gehalten. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, war dies der niedrigste Schweinebestand seit dem Jahr 1996. Verglichen mit dem Vorjahreswert ist der Bestand um rund 9% oder 2,45 Mio. Tiere zurückgegangen.

Neben den Beständen ist auch die Zahl der schweinehaltenden e rückläufig. Am 3. November 2021 waren es 18’800 e, das entspricht gegenüber dem Vorjahr einem Rückgang von knapp 8% (-1’600 e). Unter anderem sind die weiter fallenden preise ein Grund für die sinkenden Zahlen.

Im Zehnjahresvergleich zeigt sich der Strukturwandel noch deutlicher: Die Zahl der Schweine sank seit 2011 um 14% oder 3,8 Mio. Tiere, während die Anzahl der e um 39% (-12’100 ) abnahm. Im selben Zeitraum erhöhte sich der durchschnittliche deutsche Schweinebestand von 886 auf 1’254 Tiere je .

Der Deutsche Bauernverband hatte erst Anfang Dezember erklärt, die Lage der sei «mehr als angespannt». «Die anhaltenden ruinösen für Schlachtschweine und Ferkel sind existenzbedrohend», warnte der Verband.

Gründe für die nachlassende Nachfrage nach gibt es mehrere: Die Deutschen essen immer weniger , Grossveranstaltungen mit Bratwurstständen fallen wegen der Corona-Krise vielfach aus und der grösste Abnehmer China hat seine Einkäufe aus Deutschland wegen der Afrikanischen Schweinepest gestoppt.

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Quelle: schweizerbauer.ch