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Chile/Trauben: Unwetter hat schwerwiegendere Folgen als gedacht

Rund drei Viertel der weißen Sorten und ein Drittel der roten Sorten wurden von den schweren Unwettern Anfang Februar in den Anbauregionen Mittel- und Südchiles zerstört, berichtet Jorge Valenzuela, Präsident Fedefruta gegenüber freshfruitportal. Damit fallen die Schäden deutlich größer aus, als zunächst befürchtet. 

„In einer ersten Phase hat der Regen dazu geführt, dass die Beeren aufgeplatzt und von den Reben gefalle sind. Sowohl der Baum als auch die Rebe haben Schaden genommen. Dadurch ist ein Schaden von 150 Mio US-Dollar entstanden. Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit und kühlen Temperaturen in den Tagen nach dem Unwetter haben sich Fäulnis und Pilze so stark ausgebildet, dass die in den mittleren Anbauregionen gestoppt wurde“, so Valenzuela. Auch wenn sich die Situation wetterbedingt noch ändern könnte, haben alle Sorten, auch späte wie Red Globe, Crimson und Autumn Royal, Schaden genommen. „Selbst eine Schätzung von 30 % bis 40 % zu nder Volumen ist optimistisch. Wenn sich die Branche von diesem Schlag erholen soll, braucht sie definitiv finanzielle Unterstützung. Die Erzeuger haben keine Möglichkeit, die Vereinbarungen für diese Saison zu erfüllen bzw. die nächste zu beginnen. Wir brauchen einen Rettungsplan.“ Fedefruta schlägt deshalb die Gründung des Guarantee Fund for Small Entrepreneurs (FOGAPE) vor, der mit mehr Flexibilität bei den Qualifikationsanforderungen und größeren staatlichen Garantien, wie z.B. Anerkennung oder tilgungsfreie Jahre.  


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