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A: Mit Massnahmen Milchwirtschaft absichern

  • Die Qualitäts- und Nachhaltigkeitsstrategie der heimischen Milchwirtschaft müsse mit geeigneten Massnahmen unterstützt werden, fordern die Verarbeiter. – Christian B.

Massnahmen zur Absicherung der heimischen Milchwirtschaft hat der Präsident der Vereinigung Österreichischer Milchverarbeiter (VÖM), Helmut Petschar, gefordert.

Die Gemeinsame Agrarpolitik () und deren nationale Ausgestaltung müssten passende Rahmenbedingungen und neue Impulse für eine positive Weiterentwicklung der Milchbranche bieten, denn daran hänge nicht nur die Versorgungssicherheit mit hochwertigen Lebensmitteln, sondern auch die Zukunft der Berg- und benachteiligten Regionen, erklärte Petschar mit Blick auf die Begutachtungsentwürfe des Wiener Landwirtschaftsministeriums zur nationalen Ausgestaltung der .

Vorreiterrolle

Die österreichische Milchwirtschaft habe sich mit ihrer Qualitäts- und Nachhaltigkeitsstrategie eine international beachtete Vorreiterrolle erarbeitet, die weiter ausgebaut werden sollte und im gesamtgesellschaftlichen Interesse einer gezielten Unterstützung bedürfe.

Von besonderer Bedeutung ist für Petschar dabei, dass nicht nur die landwirtschaftliche Produktion selbst, sondern auch die Verarbeitung, die in Österreich aufgrund der dominierenden genossenschaftlichen Strukturen sowie der seit Generationen verwurzelten Privatunternehmen sehr eng mit den Landwirten zusammenarbeite, im Fokus der Bemühungen und Unterstützungen stehen müsse. Hinzu komme, dass eine höhere Wertschöpfung für die Landwirte letztlich nur zusammen mit einer gut aufgestellten Verarbeitung zu erwirtschaften sei.

Mehr Unterstützungsmassnahmen

In der nächsten Programmperiode sollten deshalb die Absicherung und die Weiterentwicklung einer nachhaltigen und wettbewerbsfähigen, klein- und mittelbäuerlich strukturierten Milchwirtschaft Schwerpunkte der agrarpolitischen Bemühungen sein, forderte der VÖM-Präsident.

Gleichzeitig müsse die Qualitäts- und Nachhaltigkeitsstrategie der heimischen Milchwirtschaft mit geeigneten Massnahmen unterstützt werden. Ausserdem sollte die Investitionsförderung den gesteigerten Umwelt- und Tierwohlanforderungen an die Milchviehhaltung gerecht werden. Zur Steigerung der Wertschöpfung bedarf es nach Ansicht von Petschar mehr Unterstützungsmassnahmen für Investitionen in der Verarbeitung.

Notwendig seien ausserdem die Abgeltung von natur- und strukturbedingt höheren Erfassungskosten in besonderen Fällen sowie neue Ansätze für Absatzförderungs- und Informationsmassnahmen in der Milchwirtschaft.

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Quelle: schweizerbauer.ch