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25 Prozent der Kiwi-Plantagen in ganz Italien von mysteriöser Krankheit betroffen

In einigen Regionen könnten sogar 80 % der Plantagen betroffen sein. Wie reefertrends berichtet wurde damit vermutlich ein bisheriger Schaden von Hunderten von Millionen Euro verursacht.

Da sich die Krankheit aber über die Wurzel, und damit zunächst unbeobachtet, die Pflanze „hocharbeitet“, gehen Forscher davon aus, dass die tatsächliche Zahl erkrankter Kiwi-Pflanzen deutlich höher liegt. „Es ist quasi wie beim Corona-Virus: Wenn die Symptome auftreten, ist es bereits zu spät“, wird Gianni Tacconi, Genomforscher beim italienischen Rat für Agrarforschung und -wirtschaft (Crea), zitiert. Wasser, Sauerstoffgehalt des Bodens, globale Erwärmung und Pilze spielen bei der Ausbreitung der Krankheit vermutlich eine Rolle. Eine eindeutige Erklärung gebe es aber noch nicht, heißt es weiter. Forscher haben ein ähnliches Phänomen auch in Kiwi-Plantagen in Frankreich, Spanien, Griechenland, der Türkei, Japan und beobachtet. Allerdings sei die Ausbreitung lange nicht so dramatisch wie in Italien.
Darüber hinaus sei eine Ausbreitung von Krankheiten auch bei anderen Kulturen, Äpfeln, Birnen und Oliven, zu bemerken, so Tacconi.


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