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«Tiere künftig in Uruguay besuchen»

  • Falls die Besucher seines Hofs bei einer der Agrar-Initiativen Ja stimmen sollten, bittet er sie, die Tiere anderswo zu besuchen.  – Stephan Jaun-Pfander

Ein Berner informiert Besucher seines Betriebs auf seine Art über die Trinkwasser- und die Pestizidverbotsinitiative, die am 13. Juni zur Abstimmung gelangen.

Ein schaftsbetrieb im Kanton Bern hat für die vielen Besucher auf dem Hof ein Informationsblatt über die Trinkwasserinitiative und die Pestizidverbotsinitiative aufgehängt.

Darauf heisst es: «Weil wir kein Futter mehr zukaufen dürften, müssten wir unseren Tierbestand massiv abbauen. So könnten wir den Betrieb nicht mehr wirtschaftlich betreiben. Auch unsere Biogasanlage, mit der wir aus Mist und Gülle CO2-neutrale Energie (Strom und Wärme) produzieren, könnte nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden.»

Daher bitte man die Besucher, die beiden Initiativen abzulehnen und am 13. Juni Nein zu stimmen. Weiter: «Wenn Sie diese Initiativen unterstützen, bitten wir Sie höflichst, unser Betriebsgelände zu verlassen. Bei einer Annahme der Initiative können Sie zukünftig die Tiere in China, Brasilien oder Uruguay besuchen.»

Übrigens sei die Trinkwasserqualität in der hervorragend, weltweit liege die sogar vor Neuseeland oder Norwegen, schreibt die Bauernfamilie weiter auf ihrem Blatt. sal

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Quelle: erbauer.ch