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Steuerbelastung leicht rückläufig

  • In 17 Kantonen hat die Steuerbelastung gemäss Steuerausschöpfungsindex 2021 abgenommen – Elias Sch.

Die öffentliche Hand knöpft den Steuerzahlern in der im Durchschnitt nach wie vor knapp jeden vierten Franken ihres Einkommens ab. Steueroasen bleiben die Zentraler Kantone, Steuerhöllen einige Wester Kantone sowie Basel-Stadt.

Insgesamt sei die Steuerbelastung im neusten Referenzjahr leicht rückläufig, teilte die Eidgenössische Finanzverwaltung (EFV) am Donnerstag mit. Die Ausschöpfung des sogenannten Ressourcenpotenzials sank um 0,2 auf durchschnittlich 24,7 Prozentpunkte.

Bern mit grösstem Minus

In 17 Kantonen hat die Steuerbelastung gemäss Steuerausschöpfungsindex 2021 abgenommen, am deutlichsten im Kanton Bern. Gestiegen ist die Belastung in acht Kantonen, am meisten in Freiburg und Schwyz. Das Ressourcenpotenzial widerspiegelt das wirtschaftliche Potenzial der Steuerpflichtigen.

Nach wie vor deutlich unter dem er Durchschnitt liegen die Zentraler Kantone. Am steuergünstigsten bleibt der Kanton Zug mit einer Belastung von elf Prozent. Am anderen Ende der Skala bleibt der Kanton Genf Spitzenreiter mit einem Abgabeanteil von 34,1 Prozent.

Grundlage für die Berechnungen des Steuerausschöpfungsindexes 2021 bildet der Mittelwert der Steuerbemessungsjahre 2015 bis 2017. Die EFV stützt sich dabei auf die Zahlen des Finanzausgleichs und der Finanzstatistik.

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Quelle: erbauer.ch