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S: Ackerbauern knapp an Missernte vorbei

  • Die fiel wegen der Witterung mies aus.  – zvg

Die schwedische ist offenbar noch schwächer ausgefallen als zuletzt vorausgesagt. Nach der aktuellen Schätzung der Landwirtschaftsbehörde Jordbruksverket haben die schwedischen Ackerbauern in diesem Jahr gerade einmal 5,0 Mio. t gedroschen.

Das sind 450’000 t weniger als zuvor prognostiziert und 16 % weniger als im Vorjahr. Das langjährige Mittel dürfte um 7 % verfehlt werden.

Damit ist das diesjährige aufkommen eines der kleinsten seit vielen Jahren, die dürrebedingte Miss von 2018 einmal ausgenommen. Das schlechte Ergebnis hat nach Darstellung der Behörde viele Ursachen. So hätten Kälte und hohe Niederschläge die Aussaat im Frühjahr in vielen Regionen des Landes verzögert oder ganz unmöglich gemacht.

Ein trockener und teils heisser Sommer habe sich dann zusätzlich negativ auf die Bestandsentwicklung ausgewirkt. Starke Niederschläge während der hätten zudem für überdurchschnittliche Verluste auf dem Acker gesorgt, da manche Flächen überschwemmt worden seien und nicht mehr hätten gedroschen werden können.

Wie Jordbruksverket im Rückblick weiter feststellte, hatten die Bauern bei der Herbstbestellung 2020 eigentlich die Grundlagen für eine auskömmliche gelegt. Die Winterweizenfläche sei so gross ausgefallen wie noch nie seit Beginn der Erfassung. Wegen der ungünstigen Pflanzenentwicklung seien die Erträge hier allerdings um 12% hinter denen von 2020 zurückgeblieben.

Bei Sommergerste und Hafer sei mit 24 % beziehungsweise 28 % ein noch stärkerer Ertragseinbruch verzeichnet worden. Als vergleichsweise stabil hinsichtlich der Erträge hat sich dagegen der Winter erwiesen. Hiervon wurden nach Angaben der Behörde mit 326 000 t «nur» rund 5’000 t weniger als 2020 get. Allerdings hatten die schwedischen Landwirte mit knapp 97’000 ha gut 4 000 ha mehr ausgesät als im Vorjahr.

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Quelle: schweizerbauer.ch