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«Rasch Raus- und Weideprogramm prüfen»

  • Die SMP beurteilen die Programme grundsätzlich positiv. – Rebekka Buchmann

Der Bundesrat hat zur parlamentarische Initiative Absenkpfade hat der Bundesrat Verordnungen verabschiedet. Betroffen sind auch die produzenten. Die er produzenten (SMP) appellieren an die bauern, das angepasste Raus-Programm und das neue Weide-Programm rechtzeitig zu prüfen und sich gegebenenfalls dafür anzumelden.

Der Bundesrat setzt die Parlamentarische Initiative 19.475, die unter dem politischen Druck der Trinkwasser- und der Pestizidverbotsinitiative entstanden ist und welche im Parlament nur von der SVP abgelehnt worden war, zum grossen Teil so um, wie er sie in die Vernehmlassung gegeben hatte.

Das Tierwohlprogramm Raus (regelmässiger Auslauf im Freien) wird angepasst. Neu gilt, dass an jedem Weidetag von Mai bis Oktober eine Weide von mindestens vier Aren pro Grossvieheinheit zur Verfügung stehen muss. Mit dem neuen Weidebeitrag soll die Weidehaltung unterstützt werden. An Weidetagen von Mai bis Oktober müssen vom gesamten täglichen Futterverzehr mindestens 70 % der Trockensubstanz auf der Weide aufgenommen werden. Ausserdem muss Rindvieh von November bis April mindestens 22 Mal pro Monat Auslauf erhalten.

Einfachere Teilnahme

Die er produzenten beurteilen das angepasste Raus-Programm und das neue Weide-Programm «grundsätzlich positiv». Die er produzenten stünden hinter dem Anliegen, dass auch in Zukunft möglichst alle Kühe regelmässig Bewegung und Auslauf haben. «Die neue Zweiteilung in Form eines RAUS-Programmes als Basis und eines zusätzlichen Weideprogrammes erlaubt in Zukunft eine einfachere Teilnahme an diesen Programmen», heisst es in einer Mitteilung der SMP.

So entstehe eine Mehrwert, den die er «» bei den Konsumentinnen und Konsumenten in Wert setzen könne. Die SMP raten den produzierenden, die Voraussetzungen und die Anmeldung  rasch zu prüfen. Eine mögliche Anmeldung soll noch 2022 vorgenommen werden. Nur so könne verhindert werden, dass es bei der Umsetzung keine Unterbrüche gebe. 

Mehr Importe befürchtet

«Die er produzenten werden sich weiter konsequent einsetzen, dass bei der Umsetzung der Spielraum genutzt werden kann und die standortgerechte und nachhaltige produktion in der nicht weitereingeschränkt wird», heisst es weiter.

Ab 2024 kämen verschärfte und einschneidende Vorgaben bei der Suisse Bilanz dazu. Der Absenkpfad Nährstoffe setze die tierische Produktion unter Druck. Die führe bei gleichbleibenden Konsum einfach zu mehr Importen. «Das ist definitiv nicht das Ziel, auch nicht das der Regierung», schreiben die SMP.

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Quelle: erbauer.ch