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Neonicotinoide: Notfallzulassungen zulässig

  • Weil einige schädlich für Bienen seien und dazu das Grundwasser verunreinigen würden, wurden 2018 einige dieser Mittel in der EU verboten. – zvg

Die Europäische Lebensmittelbehörde (EFSA) bewertete Notfallanwendungen neonicotinoidhaltiger Insektizide bei Zuckerrüben im Zeitraum 2020 bis 2021.

Die Behörde kam zu dem Schluss, dass die von elf EU-Mitgliedstaaten beantragten und überprüften Notfallzulassungen in allen 17 Fällen gerechtfertigt waren, weil es entweder keine alternativen Mittel beziehunsweise keine chemischen oder nichtchemischen Methoden gab oder weil das Risiko bestand, dass die Schädlinge gegenüber verfügbaren alternativen Mitteln resistent werden könnten.

Die Bewertungen erstrecken sich auf insgesamt 17 erteilte Notfallzulassungen für mittel, die , Imidacloprid, und Thiacloprid enthalten, in den EU-Ländern Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Kroatien, Litauen, , Rumänien, Slowakei und Spanien.

2020 ersuchte die EU-Kommission die EFSA zu prüfen, ob die von den Mitgliedstaaten erteilten Notfallzulassungen im Einklang mit der EU-mittelverordnung aufgrund «einer anders nicht abzuwehrenden Gefahr» für Kulturpflanzen begründet waren.

Die Anwendung von Imidacloprid, und im Aussenbereich wurde in der EU 2018 verboten, und die Zulassung von Thiacloprid wurde 2020 nicht verlängert. Diese Massnahmen stützten sich auf die Bewertungen der EFSA, wonach mit den drei erstgenannten Stoffen eine Gefährdung der Bienengesundheit verbunden sei und die Anwendung von Thiacloprid zu einer Verunreinigung des Grundwassers führen könnte.

 

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Quelle: schweizerbauer.ch