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Methan: USA und EU streben Abkommen an

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Die Vereinigten Staaten und die Europäische Union wollen wegen des Klimawandels die Emissionen des Treibhausgases Methan bis 2030 um etwa ein Drittel senken.

In einer gemeinsamen Erklärung würden sich die USA und die EU dazu verpflichten, die vom Menschen verursachten Methan-Emissionen bis zum Jahr 2030 um mindestens 30 Prozent gegenüber dem Stand von 2020 zu reduzieren.

Dies geht aus einem Entwurf des «Global Methane Pledge» hervor, der der Nachrichtenagentur Reuters am Montag vorliegt. «Die kurze atmosphärische Lebensdauer von Methan bedeutet, dass Massnahmen, die jetzt ergriffen werden, die Geschwindigkeit der globalen Erwärmung schnell reduzieren können», heisst es in dem Papier.

Die Verpflichtung würde sich auf die wichtigsten Verursacher von Methan-Emissionen erstrecken, darunter undichte Öl- und Gasinfrastrukturen, alte Kohlebergwerke, und der Abfallsektor.

In einem separaten Dokument sind mehr als zwei Dutzend Länder aufgelistet, die sich der Verpflichtung anschliessen sollen, darunter grosse Emittenten wie China, , Indien, Brasilien und Saudi-Arabien, aber auch Norwegen, Katar, Grossbritannien, Neuseeland und Südafrika.

Das US-Aussenministerium lehnte eine Stellungnahme ab, die Europäische Kommission reagierte nicht sofort auf eine Bitte um Stellungnahme zu den Dokumenten. Das Abkommen wird voraussichtlich am Freitag bei einem Treffen der wichtigsten Emissionsländer vorgestellt, um vor dem Klimagipfel COP26 im November in Glasgow um Unterstützung zu werben.

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Quelle: schweizerbauer.ch