Anzeige
 

KWS: Biologische Saatgutbeize für Zuckerrüben

  • Durch das Aufbringen der nützlichen Mikroorganismen als Teil der Beizung werde der Keimling gleich zu Beginn seiner Entwicklung effizient unterstützt. – zvg

Der Saatgutspezialist bietet jetzt erstmals eine Saatgutbeize auf Basis stabilisierter Bakterien an. Wie das Unternehmen in der vergangenen Woche mitteilte, ist es mit Hilfe eines Stabilisierungsverfahrens gelungen, nützliche Mikroorganismen für lange Zeit haltbar zu machen und dauerhaft am Saatgut verschiedener Kulturpflanzen anzubringen.

Gemeinsam mit der Technischen Universität Graz sei ein Verfahren entwickelt worden, bei dem die Bakterien zunächst in mikroskopisch kleine Kapseln eingebettet und anschliessend in einer konservierenden Formulierung auf das Saatgut aufgebracht würden.

Durch das Aufbringen der nützlichen Mikroorganismen als Teil der Beizung werde der Keimling gleich zu Beginn seiner Entwicklung effizient unterstützt. Ausserdem reduziere sich der Arbeitsaufwand bei der Aussaat. zufolge ist es dem Unternehmen Evologic Technologies, einem Spin-off der TU Wien, gelungen, das Verfahren in einen industriellen Produktionsprozess zu übersetzen und abgestimmt auf die Anforderungen kommerzieller Saatgutproduktion zu skalieren.

Der erste Erfolg dieser Zusammenarbeit sei ein Pflanzenhilfsmittel für , dessen Markteinführung 2022 starten werde. Bei dem Produkt handelt es sich den Unternehmensangaben zufolge um eine Kombination aus sechs spezifisch für die Zuckerrübe selektierten Bakterienstämmen, welche die Jugendpflanzenentwicklung und das Ertragspotential von unter Stressbedingungen, wie zum Beispiel oder Kälte, unterstützen.

Sorten mit dieser neuen Technologie würden zur Aussaat 2022 in ersten europäischen Ländern zur Verfügung stehen. Die zur Mikroverkapselung der Mikroorganismen sind laut pflanzenbasiert. Damit biete das Verfahren Lösungen für den konventionellen und den ökologischen Landbau. 

The post : Biologische Saatgutbeize für appeared first on Schweizer Bauer.

ganzen Artikel lesen ▸

Quelle: schweizerbauer.ch