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Kartoffeln: Plus 33 Prozent Wasser

  • In Zukunft muss mehr bewässert werden.  – Melanie Trunz

Mit steigenden Temperaturen und abnehmenden Sommerniederschlägen ist davon auszugehen, dass der Wasserbedarf für Bewässerung in der zunimmt. 

Agroscope hat auf Basis von Klimaprojektionsdaten bis zum Ende des Jahrhunderts für die Kulturen Kartoffel, Karotten, Zuckermais, Apfelbäume, Eisbergsalat, Erdbeeren, Klee, Raigras und Weide an ausgewählten Standorten im Mittelland und für unterschiedliche Bodenarten den künftigen Bewässerungsbedarf berechnet.

Falls es gelingt, den Ausstoss von Treibhausgasen zu bremsen, wird für alle Kulturen eine leichte Zunahme der Bewässerung bis Mitte des Jahrhunderts projiziert und dann eine leichte Abnahme. Ohne Klimaschutzmassnahmen steigt der Bewässerungsbedarf bis zum Ende des Jahrhunderts stetig an.

Bis zum Zeithorizont 2045−2074 wird ohne Klimaschutz für Kartoffeln eine Zunahme des Bewässerungsbedarfs von im Mittel 21% projiziert, für Eisbergsalat 20% und Raigras 22%. Bis zum Ende des Jahrhunderts wären Zunahmen von 33% bei Kartoffel und Eisberg und von 35% für Raigras zu erwarten. Vor allem im Sommer und Herbst wird der Wasserbedarf steigen. 

Grosse Veränderung in der Bewässerungsmenge über das Jahrhundert sind in den Jahreszeiten Sommer und Herbst zu erwarten, unabhängig von Standort und Kultur. Im Frühling ist mit einer minimalen Änderung der Bewässerung zu rechnen. Bei all diesen Schätzungen sind jedoch auch die mit fortschreitendem Zeithorizont immer grösser werdenden Klimaprojektionsunsicherheiten zu berücksichtigen, heisst es in der Studie.

-> Die Resultate im Detail gibt es hier

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Quelle: schweizerbauer.ch