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Grosse Temperaturunterschiede zwischen Hügel und Tal

  • Am Flughafen war es -3 Grad, im 15 Kilometer entfernten Uetliberg war es hingegen 12 Grad. – MPD01605

Nach dem vielerorts wärmsten Februartag am Sonntag sind die Temperaturen auch in der Nacht auf Montag örtlich sehr mild ausgefallen. Auffällig waren auch die grossen Temperaturunterschiede zwischen Hügelzügen und Mulden innerhalb weniger Kilometer Luftlinie.

So wurden auf dem Üetliberg 12 Grad gemessen, am Flughafen Zürich, Luftlinie keine zehn Kilometer entfernt, waren es minus 3 Grad, wie SRF Meteo am Montag mitteilte. Ähnlich war die Situation in Bern: auf dem Bantiger war es 11 Grad warm in der Nacht auf Montag, in der Berner Vorortsgemeinde Zollikofen minus ein Grad.

In den Alpentälern hielt der Föhn die Temperaturen auch in der Nacht hoch. In Sevelen SG fielen sie nicht unter 17,6 Grad. Auch in Glarus fiel der Februar-Rekord mit 16 Grad. Den gleichen Wert meldete Altdorf UR. Dabei erreichte der Föhn im Urner Hauptort mit 107 Kilometern pro Stunde den nationalen Spitzenwert.

In Sevelen war am Sonntag mit 21,9 Grad die höchste dort je im Februar erreichte Temperatur gemessen worden. Ebenfalls einen neuen Februarrekord gab es in Glarus mit 19,4 Grad. Sehr warm war es auch auf den Jurahöhen. So lag die Temperatur im Kälterekordort La Brévine VD bei 15,4 Grad. Knapp 16 Grad gab es in La Chaux-de-Fonds NE auf rund 1000 Metern über Meer.

Mit dem Föhn steigen die Temperaturen laut SRF Meteo am Montag auf frühlingshafte 12 bis 19 Grad. Im St. Galler Rheintal werden mit Föhn sogar bis zu 22 Grad erwartet. Erneut liegt Saharastaub in der Luft.

-> Ausführliche Ortsprognosen gibt es hier

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Quelle: schweizerbauer.ch