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«Bauer, ledig, sucht»:  Gespräche über Glaube und Liebe

  • Monika Helfer bloggt zu „Bauer, ledig, sucht…“. Kälber mag sie über alles. – Samuel Krähenbühl

Am Donnerstagabend hiess es wieder «Bauer, ledig, sucht…» auf dem TV-Sender 3+. Landwirtin Monika Helfer aus Courlevon FR kommentierte auch in Staffel 17 die Sendung jeweils nach der Ausstrahlung in ihrem Blog.

Simu nimmt seine Hofdame Céline mit in den . Er kennt jede Kuh mit Namen. Die familiäre Atmosphäre gefällt der Sozialarbeiterin. Dennoch ist sie froh, als Simu erklärt, dass sie nicht täglich in den muss. Simu erkundigt sich, wie sie zum Thema Fleisch steht. Sie isst gerne Fleisch. Dass dafür ein Tier sterben muss, ist ihr bewusst. Genau dieser Meinung bin ich auch. Ich finde, zu seinen Lebzeiten muss das Tier ein schönes Leben haben und dass man auch mehr als nur die „schönen“ Stücke essen sollte.

Beim Gespräche zwischen Simu und Céline kommt auch heraus, dass sie einen sehr starken Glauben hat, Simu hingegen kann gar nichts damit anfangen. Sie studiert sogar nebenbei Theologie. Auch in  Zukunft möchte sie in ihrem Beruf weiterarbeiten. Für den Jungbauer ist dad okay. Er selbst möchte den weniger arbeitsintensiv gestalten und die kühe gegen Mutterkühe eintauschen.

Bei einem Thema sind sie sich aber einig: Beide möchten in naher Zukunft eine Familie gründen. Und die Sympathie war beim Zopf backen definitiv da.

Zuneigung auf den ersten Blick

Der Zuger Lukas, der nun in Frankreich einen grossen besitzt, erwartete heute seine Hofdame Nathalie. Sein grosser Frontlader schmückt er mit den zwei Nationalfahnen. Es sieht fast aus, wie ein Staatsempfang. Der Hofdame gefällt es. Die Begrüssung ist sehr vertraut. Die Umarmung dauerte unendlich lange. Nathalie ist 24 Jahre alt und gerade in der Lehre zur Landwirtin. So ist sie auch mutig genug, ihn zu fragen, ob sie mit dem grossen Frontlader nach Hause fahren kann. Ohne zu zögern, willigt er ein. Zuhause auf dem zeigt er ihr den Kuh. Die schüchterne Nathalie ist von der Grösse angetan. Ich hoffe, sie will nicht nur einen Ausflug machen, sondern die wahre Liebe finden.

Immer wieder das Gleiche

Röbi gibt einfach nicht auf. Druck nervt nicht nur Nadine, sondern auch mich.

Gemeinsam besuchen sie eine Käserei. Röbi erklärt ihr, wie aus Käse wird. Die angehende Hebamme zeigt wie immer sehr viel Interesse am Produkt aber nicht an Röbi.

Beim anschliessenden Glace-Essen fragt er schon wieder, ob sie nach zwei Wochen zu ihm ziehen würde. Ich verstehe Nadine, sie hat nein gesagt, das soll Röbi endlich akzeptieren. Auch ich würde nicht nach wenigen Tagen zu ihm ziehen. Auch das anschliessende Treffen mit Kollegen ändert nichts. Meiner Meinung nach hat sich Röbi selbst ins Aus geschossen.

Happy End

Bruno und Karin sind am Ende der Hofwoche. Somit steht das Abschluss-Gespräch an. Ich hatte das Gefühl, dass sie sich für die Hofwoche bedanken und weiterhin den Kontakt halten würde. Doch da habe ich mich geirrt. Sie sitzen auf der und reden zuerst einmal über Tiere. Bruno ist froh, dass er keine eigenen Tiere hat, denn so kann er sein Leben geniessen. Auch Karin möchte nicht mehr Tiere als ihre zwei Pferde. Denn auch sie ist gerne unterwegs. Jedem seine eigene Einstellung, aber ich könnte mir kein Leben ohne Tiere, sei es eine Katze oder eine Kuh vorstellen. Doch ihre Hobbys sind den Zweien wichtiger.

Genau diese Hobbys und die Zeit auf dem Sportplatz halfen ihnen dafür, in dieser Woche ihre Herzen zu öffnen. Nach dem Smalltalk gestehen sie einander die Liebe und küssten sich sogar. Damit habe ich definitiv nicht gerechtet. Die frisch verliebte Karin hat sogar noch einige Tage frei, natürlich verbringt sie sie bei ihrem Bruno.

Ein gelungenes Happy End. Somit sind Bruno und Karin das zweite offizielle Paar dieser Staffel.

Familienfest

Kathrin hat eine vierjährige Tochter. Ob Hofherr Dänu damit klarkommt, will sie nun testen. Die aufgestellte Tochter nimmt den neuen Mann sofort an. Auch Dänu hat Freude an diesem kleinen Wirbelwind. Experiment geglückt. Das anschliessende Familienfest ist sehr ausgelassen, die 45-Jährige wurde ohne zu zögern in der Familie aufgenommen. Die Stolpersteine sind dementsprechend weg, jetzt kann Amor seine Pfeile schissen.

Auf der Suche

Der 30-Jährige Jam-Pi wohnt im Berner Jura und ist seit neun Jahren sein eigener Chef. Doch nun sucht er jemanden für sein Herz. Marco Fritsche überreicht ihm drei Briefe. Doch zuvor will er noch einiges wissen. Jam-Pi backt lieber als dass er kochen und trinkt keinen Alkohol. Somit fällt der erste Brief weg, als dort stand, dass die Absenderin gerne Party macht. Ob er die Schreiberin von Brief zwei oder drei wählen wird, ist noch offen.

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Quelle: schweizerbauer.ch