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Barto will bis 2026 26’000 Betriebe als Nutzer

  • Barto will das Erfassen der Betriebs- und Produktionsdaten digitalisieren und Doppelspurigkeiten vermeiden. Barto nutzt die Smart-Farming-Plattform von 365FarmNet. – zvg

Die Smart-Farming-Plattform schaltet einen Gang höher. Die Barto AG wird weiter ausgebaut. Das ambitiöse Ziel: Bis 2026 sollen 26’000 sbetriebe das System nutzen.

Die Digitalisierung wird auch in der immer wichtiger. Dabei spielen Plattformen eine wichtige Rolle, zum Beispiel jene von Barto. Die Idee: Die Plattform bündelt, verarbeitet, vernetzt und generiert Informationen, um die betriebliche Administration zu vereinfachen und die Produktivität der zu steigern. 

Helvetisierung abgeschlossen

Und Barto hat ein Ziel: Wachstum. Die Plattform will sich zur führenden Smart-Farming-Plattform für die Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft weiterentwickeln. Sie wird von der Barto AG mit Sitz in Ostermundigen BE aufgebaut und betrieben. 

Der Aufbau geht über 3 Stufen. Die Erste ist nun abgeschlossen. «Wir stehen an einem Wendepunkt unseres noch jungen Unternehmens. Die Helvetisierung der Plattform ist weitgehend abgeschlossen», sagte Präsident Christian Schönbächler an der Generalversammlung in Yverdon VD. Das Grundgerüst von Barto, 365FarmNet, stammt aus Deutschland.

«Mit den angekündigten Bausteinen im Rinderbereich wird auch die Lücke im Tierbereich geschlossen. Sämtliche Betriebszweige eines durchschnittlichen sbetriebes werden abgebildet», sagte Schönbächler weiter.

Mit Stufe 3 in schwarze Zahlen

Nun ist Barto in der zweiten Stufe – die Ausbauphase. Die Produktpalette wird laufend ausgebaut. Neu auf ist der Plattform Agrarmonitor Connect verfügbar. Die Applikation dient dem Datenaustausch zwischen Lohnunternehmen und sbetrieben. Die dritte Stufe ist gemäss Barto ist die Reife- und Selbsterneuerungsphase. Die Plattform will ab diesem Zeitpunkt rentabel sein und starke Nutzung aufweisen.

Dazu braucht es aber Nutzer. Deshalb will Barto bis 26’000 Betriebe aufweisen, die die Plattform nutzen. Barto stehe Aktionären als auch der Konkurrenz offen. Im Fokus stünden aber die sbetriebe. «Sie wollen ihren administrativen Aufwand reduzieren, Daten nur einmal erfassen und mehrmals nutzen können. Dafür müssen die Anwendungen an einem Ort zentralisiert sein», betont Christian Schönbächler.

Zu Barto

Barto nutzt die Smart-Farming-Plattform von 365FarmNet ein. Das Unternehmen ist eine Tochter des deutschen -Hersteller . Die Fenaco wiederum ist über das Tochterunternehmen Serco AG Importeur von für die Schweiz. Der Start der Plattform erfolgte 2018.

365FarmNet entwickelt nach eigenen Angaben gemeinsam mit 35 europäischen Partnern Anwendungen für Nutzer aus über 25 Ländern. Die Plattform ist derzeit in fünf Sprachen verfügbar: Deutsch, Englisch, Französisch, Polnisch und Bulgarisch.

Aktienverteilung Barto
Agridea 6,6 %, Braunvieh Schweiz 3,1 %, Fenaco 36,3 %, Holstein Switzerland 1,8 %, Identitas AG 23,8 %, Laveba Genossenschaft 10 %, Mutterkuh Schweiz 0,1 %, Schweizer Milchproduzenten 2,6%, Swissgenetics 10,5 %, Swissherdbook 5,2 %.

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Quelle: schweizerbauer.ch