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Angst vor Energie-Krise: China will Kohle sichern

  • Die Kohle erhält in wieder mehr Gewicht. – Christina della Valle

Vor dem Hintergrund zunehmender ausfälle und Engpässe hat seine Provinzregierungen dazu aufgefordert, die Versorgung von Kraftwerken mit Kohle zu sichern. Die in Peking ansässige Nationale Entwicklungs- und Reformkommission teilte am Mittwoch mit, sie behalte den Kohleverbrauch und die Versorgungslage im Land genau im Auge.

Lokale Behörden seien aufgefordert worden, der Versorgung und dem Verbrauch von Kohle in Kraftwerken grosse Aufmerksamkeit zu schenken. Auch müsse sichergestellt werden, dass Kohle im Falle eines Mangels rechtzeitig an die Kraftwerke gelangt. Es sollen «alle Anstrengungen» unternommen werden, um den Transport von Kohle zur erzeugung und zum Heizen sicherzustellen.

In den vergangenen Tagen hatte es in zahlreiche Berichte über engpässe bei Industrieen in mehreren Provinzen gegeben. Fabriken mussten die Arbeit einstellen. Auch gab es ausfälle in privaten Haushalten. In sozialen Netzwerken wurden Berichte über ausgefallene Ampeln und Handy-Netze geteilt. Auch waren Bilder von Läden zu sehen, die Kerzen zur Beleuchtung aufgestellt hatten.

Analysten warnten davor, dass s Wirtschaftswachstum wegen einer drohenden Energie-Krise einen deutlichen Dämpfer erleiden könnte.

Als Ursache für die knappheit wurden mehrere Faktoren genannt. Um seine Klimaziele zu erreichen, hat angeordnet, Emissionen strikt zu reduzieren. Lokalregierungen haben deshalb begonnen, zu rationieren. Hinzu kämen hohe Preise für Kohle und ein ungewöhnlich grosser Energiebedarf der Industrie, die wegen Nachholeffekten nach der Corona-Krise Bestellungen aus aller Welt abarbeiten müsse, hiess es.

« verfügt über reichlich Ressourcen, um die krise zu überwinden», versuchte auch die parteinahe Zeitung « Times» Ängste in einem Leitartikel zu zerstreuen: «Es fällt uns nicht schwer, die erzeugung weiter zu steigern und diese Kapazitäten auszubauen.»

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Quelle: schweizerbauer.ch