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Agropreis: Landtechnik-Preis an Bandschwader

  • Die Jury des Schweizer Landmaschinenverbandes hat den Bandschwader von Ueli Mettler zum -Spezialpreisträger des Agropreis 2021 gekürt. – Daniel Hasler
  • Im Kursaal Bern wird der Sieger erkoren. – Patrick Bläuer

Am Donnerstag wird im Kursaal in Bern zum 29. Mal der Agropreis verliehen. Fünf Projekte kämpfen um den mit 20’000 Franken dotiertem Innovationspreis.

15.15 Uhr: Nun kommt Bendicht Hauswirth vom Schweizer Landmaschinenverband auf die Bühne. Er zeigt sich erfreut über die hohe Qualität der eingereichten Projekte, insgesamt waren es 16, so viele wie noch nie. Es sei ein Kopf-Kopf-Rennen gewesen, so der Berner. Wichtig bei den Projekten sei es, die tägliche Arbeit zu erleichtern und deren Wirtschaftlichkeit.

Die Jury des Schweizer Landmaschinenverbandes hat den Bandschwader zum -Spezialpreisträger des Agropreis 2021 gekürt. Der Preis ist mit 5000 Franken dotiert. Ueli Mettler und sein Team entwickelten den BS300 Bandschwader mit Vakuumeffekt. Es ist ein innovatives Gerät für die Arbeit in anspruchsvollen Hanglagen.

Insbesondere das komplett abgerundete Konzept der Maschine, inklusive vollständigem Businessplan und Strategien zur Vermarktung und Weiterentwicklung, hat die Fachpersonen der SLV-Jury überzeugt. Ein Leichtes für die Maschine, die bereits innert kürzester Zeit die heiklen Appenzeller Bäuerinnen und Bauern überzeugt hat. Der Richtpreis der Maschine beträgt aktuell 29500 Franken.

15.08 Uhr: Die Nominierten hätten viel Herzblut und Durchhaltewille gezeigt. Und sie hätten sich auch von Rückschlägen nicht verunsichern lassen und an ihr Projekt geglaubt.

15.07 Uhr: Nun spricht der Chef der Emmental-Versicherung, Christian Rychen. Der Versicherer aus Konolfingen BE richtet den Agropreis zum 29. Mal aus. «Wir feiern und würdigen heute die Leistungen der Schweizer schaft», sagt Rychen. Der Chef spricht auch auf Italienisch. Und erntet viel Applaus. Rychen hebt die Leistungen der schaft. Sie leiste viel für das Wohlergehen des Landes, fährt er fort. Die Emmental Versicherung sei in der schaft Versicherer und Arbeitgeber. Rund 17’000 Betriebe sind beim Unternehmen unter Vertrag. Und über 150 innen und e arbeiten für die Emmental. Die Versicherung sei Verbündete der schaft, macht er deutlich.

15.00 Uhr: Janine Geigele hat den Agropreis 2021 eröffnet. Sie freut. Und die Gäste auch.

14.55 Uhr: In weniger als 5 Minuten geht es los. Der Saal füllt sich.

14.30 Uhr: Die Nominierten zeigten sich im Foyer.

  • Beat und Claudia Troxler und Urs Marti (v.l.) gehen mit ihrem Haferdrink ins Rennen um den Agropreis. – jul
  • Die Beerenproduktion „Coltiviamo Sogni“ ist auch im Kursaal dabei und im Rennen um den Agropreis. – jul
  • Saisonbox ist ein Projekt aus Gossau SG und ist für den Agropreis nominiert. – jul
  • Der Lebensturm im Kursaal. Das Projekt ist für den Agropreis nominiert. – jul
  • Faireswiss ist für den Agropreis nominiert. Am Stand im Kursaal in Bern stellen sie ihr Projekt vor. – jul

14.22 Uhr: Für Unterhaltung, also im musikalischen Bereich, sorgt die bekannte Schlagersängerin Francine Jordi.

Francine Jordi wird die Gäste musikalisch unterhalten.
zvg

14.20 Uhr: In diesem Jahr wird Janine Geigele durch die Verleihung. Die Bielerin war früher bei SRF Sport tätig. Heute ist Geschäftsführerin der ihrer eigenen Kommunikationsagentur «Geigele Communications» in Zürich. 

Janine Geigele führt durch den Agropreis.
zvg

14.15 Uhr: In rund 45 Minuten startet die Verleihung. In diesem Jahr sind 5 Projekte nominiert. Sie sind in 3 Sprachregionen beheimatet.

Milchbauer erhält 1 Franken

Genossenschaft «Die Faire Milch», Lausanne
faireswiss.ch

In der Schweiz nimmt die Anzahl Milchbauern jedes Jahr deutlich ab. Grund dafür sind unter anderem tiefe Produzentenpreise. Rund 60 Milchbauern aus der gesamten Schweiz sind Mitglieder der Genossenschaft «Die Faire Milch». Ziel ist es, den Milchproduzenten einen kostendeckenden von einem Franken zu garantieren. Die Produkte wie Trinkmilch und Käse gibt es unter anderem bei Spar, Manor und Migros zu kaufen. Die Menge steigt jährlich. In diesem Jahr dürften es bereits 2 Millionen Kilo sein.

Biodiversität in Wert setzen

Barbara und Urs Amrein, Hildisrieden LU
www.lebensturm.ch

Das Thema Biodiversität hat in den vergangenen Jahren stark an Bedeutung zugelegt. Mit dem Bau von sogenannten Lebenstürmen betreiben die Amreins Artenförderung. Der Lebensturm benötigt eine Fläche von 1 Quadratmeter. Auf bis maximal fünf Etagen wird verdichteter Lebensraum für Kleinlebewesen geschaffen. Bis jetzt wurden 50 Türme realisiert. Die Bauten sollen zeigen, dass schaftsbetrieb mit Biodiversitätsleistungen ausserhalb der Geld verdienen können.

Apps erhöhen Wertschöpfung

Matthias Ruoss und Markus Bernhardsgrütter, Gossau SG
www.saisonbox.ch

Zahlreiche Bauern setzen auf das Standbein Direktvermarktung. Hier setzt die Software von Matthias Ruoss und Markus Bernhardsgrütter an. Die beiden e haben mit Saisonbox ein System entwickelt, dass den administrativen Aufwand minimiert und die Wertschöpfung erhöht. Saisonbox stellt das Konzept, die Website inklusive Software, Rechnungswesen und Controlling zur Verfügung. Herzstück sind vier Apps, über die der Bestellvorgang der Kunden, das Kommissionieren und das Ausliefern abgewickelt wird.

Mit Haferdrink vom Hof Markt geschaffen

Familie Marti, Kallnach BE und Familie Troxler, Büron LU
www.biohof-hübeli.ch, www.lebenshof-aurelio.ch

Pflanzendrinks finden immer mehr Käufer. Die in der Schweiz angebotenen Produkte stammen aber aus dem Ausland. Zwei junge Betriebsleiterehepaare wollten dies ändern. Sie entwickelten ein Rezept für einen Haferdrink aus Schweizer Hafer und bauten ein eigenes Produktionssystem. Den Rohstoff dazu erzeugen sie auf ihren Feldern. Derzeit werden auf den beiden Höfen pro Woche je 250 Liter produziert. Mit dem Haferdrink konnten sich die e einen Markt im Hochpreissegment schaffen.

Mit Beeren Terrassen rekultiviert

Nicolo Paganini und Marco Triacca, Campascio GR
www.coltiviamo-sogni.ch

Im Puschlav haben sich Nicolo Paganini und Marco Triacca in den vergangenen 20 Jahren als Beerenproduzenten etabliert. Die 70 Parzellen verteilen sich auf 10 Hektaren. Sie produzieren in Gärten und in rekultivierten Terrassen. Vermarktet werden die Beeren frisch wie auch verarbeitet als Konfitüre, Saft und Fruchtkonzentrat. Daneben verfügt der Betrieb über ein agrotouristisches Angebot. Wegen der Abgeschiedenheit des Südtals wird die Zusammenarbeit mit anderen Betrieben vorangetrieben.

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Quelle: schweizerbauer.ch