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Leichte Preissteigerungen bei Rundholz trotz schwacher Baukonjunktur

Im Jahr 2025 ist ein erneuter Anstieg der Preise für Fichten-Sägerundholz zu verzeichnen. Ebenso zeigt sich die Nachfrage nach Kiefernrundholz überraschend robust. Trotz dieser positiven Entwicklungen im Bereich des Rundholzes bleibt der Markt für Schnittholz weiterhin angespannt, da es schwer abzusetzen ist. Der Export von Holz, insbesondere in die USA, entwickelt sich dagegen positiv.

Zu Beginn des Jahres wurden die Preise für Fichten-Sägerundholz im Vergleich zum Vorquartal regional erhöht. Kiefernrundholz erfährt ebenfalls eine gesteigerte Nachfrage, was zu verstärkten Käufen führt. Allerdings konfrontiert die angespannte Lage auf dem Schnittholzmarkt, insbesondere für Sägewerke, die Branche mit Schwierigkeiten, da der Absatz auf dem heimischen Markt schwierig ist.

Die allgemeinen wirtschaftlichen Aussichten sowie die Prognosen für die Bauwirtschaft sind für 2025 nicht vielversprechend, was keine bedeutende Belebung der Nachfrage nach Bauholz erwarten lässt. Der Exportmarkt, vor allem der Export in die USA, bleibt jedoch eine Stütze der Branche, so die Berichte von Holzbesitzerverbänden.

Industrieholz und Energieholz stehen vor weiteren Schwierigkeiten. Die Nachfrage nach Nadelsägerundholz bleibt im ersten Quartal 2025 stabil, und regional konnten sogar leichte Preissteigerungen verzeichnet werden. Für Fichtenholz liegen die Preise zwischen 95 und 110 Euro pro Festmeter zuzüglich Mehrwertsteuer. Kiefernrundholz folgt diesem positiven Trend mit ebenfalls gestiegenen Preisen. Der Markt für Laubsägerundholz, insbesondere für Eiche und Esche, zeigt sich ebenfalls robust.

Der Markt für Industrierundholz ist weitgehend ausgeglichen, erlebt jedoch regional Preisdruck. Energieholz ist aufgrund des Überangebots an Industrieholz und guter Bevorratung der Abnehmer schwer zu vermarkten. Der bisher milde Winter trägt zusätzlich zu einer gedämpften Nachfrage bei und erschwert den Absatz weiter. Die Nachfrage nach hochwertigem Brennholz ist rückläufig, während das Angebot die Nachfrage häufig übersteigt.

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