Bundeszentrum für Ernährung: Je höher die Bildung, umso besser die Ernährung bei jungen Menschen

Die Verbraucherzentrale NRW stellte auf einer Fachtagung die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung zu aktuellen Food-Trends von Jugendlichen und jungen Erwachsenen vor. Befragt wurden 1.000 Personen zwischen 18 und 29 Jahren. Beim Lebensmitteleinkauf, so das Bundeszentrum für Ernährung, entscheiden acht von zehn der Befragten mit. 42 % seien alleinige Entscheider, weitere 44 % teilen sich die Verantwortung für den Einkauf mit jemand anderem.

In Mehr-Personen-Haushalten sei jeder Vierte (24 %) junge Erwachsene nicht für den Lebensmitteleinkauf verantwortlich. 74 % würden vor allem auf einen günstigen Preis achten; 68 % kaufen Lebensmittel möglichst im Sonderangebot. 56 % haben angegeben, Produkte mit wenig Verpackung zu kaufen, um Belastungen für die Umwelt zu vermeiden. Die Hälfte (53 %) habe angegeben, Gemüse gezielt aus der Region und nach Saison zu kaufen. Ein Drittel (30 %) der jungen Erwachsenen habe erklärt, sehr auf die Ernährung zu achten, etwas mehr als jeder Zehnte (13 %) befolge sogar strikte Regeln bei der Ernährung. 52 % würden dagegen keinen Regeln folgen. Selbst Zubereitetes sei unter jungen Erwachsenen weit verbreitet: 54 % geben an, mittags mindestens drei Mal pro Woche frisch Zubereitetes zu essen, für 59 % sei dies beim Abendessen der Fall. Mit dem Bildungsstatus steige der Konsum von frisch Zubereitetem an. Je höher der Bildungsstand, desto seltener werde auf fertig Zubereitetes zurückgegriffen. Rund ein Drittel (34 %) baue aktiv Gemüse oder Kräuter an.


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Quelle: fruchthandel.de Oktober 12, 2017 10:30